Tourismus

Quartier

Klima

SEM_Tourismus_Gemeinde Hohenkrichen_bis2025

Ziel der Maßnahme ist die Weiterentwicklung des Tourismus in der Gemeinde Hohenkirchen hin zum Gemeindewohltourismus. 

In Fortführung des Projektes aus dem 1. Förderjahr sollen Ansätze weiterentwickelt, professionalisiert und verstetigt werden, insbesondere durch Aus- und Aufbau ganzjähriger Gäste- Angebote, Förderung der lokalen und regionalen, nachhaltigen, ganzjährigen Nahversorgung sowie der Chancengleichheit für soziale Integration, Karriere und Tourismusstandort durch Digitalisierung. Die Gemeinde erhält eine Zuwendung des Landes Mecklenburg Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF+) gemäß der Richtlinie für die Förderung von Strukturentwicklungsmaßnahmen (SEM). Das Projekt wird somit kofinanziert aus dem ESF+. Die Umsetzung erfolgt in Zuständigkeit des Ministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur,
Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern. 

Die Strukturentwicklungsmaßnahme 
endet am 30. September 2025 und geht in das von der Gemeinde getragene Tourismusmanagement über.

Dorfmachen in Hohenkirchen_Plakat ZUME

Zusammenhalt stärken – Menschen verbinden

 

Dorfmachen in Hohenkirchen


In Hohenkirchen soll ein innovativer Gemeindekern, der bezahlbaren, flexiblen Wohnraum und genossenschaftliche Lösungen für alle Generationen bietet entstehen. Das Wohnprojekt legt den Grundstein für ein inklusives Miteinander und kombiniert moderne Wohnangebote mit Initiativen gegen Einsamkeit.

Begegnungsräume, regelmäßige Treffen, Beratung und Coaching fördern den sozialen Austausch, während Co-Working-Spaces und ein lokaler Gemischtwarenhandel Arbeit und Alltag verbinden – für ein lebendiges und unterstützendes Gemeinschaftsleben.

Zielsetzung:

Mit dem Erstvorhaben wird ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet und durch ein Klimaschutzmanagement gesteuert. Ziel ist es, technische und wirtschaftliche Potenziale zur Minderung von Treibhausgasen aufzuzeigen, konkrete Minderungsziele festzulegen und Maßnahmen für kurz-, mittel- und langfristige Klimaschutzaktivitäten zu entwickeln.

 

Fördergegenstand:

  • Einstellung einer Klimaschutzmanagerin / eines Klimaschutzmanagers (neue Projektstelle, befristet).

  • Externe Dienstleistungen, z. B. für Treibhausgasbilanz, Wärmeplanung, Potenzialanalysen, Szenarien, Maßnahmenbewertung oder Prozessunterstützung.

  • Materialien für Öffentlichkeitsarbeit und Akteursbeteiligung.

  • Dienstreisen & Qualifizierungen (Netzwerktreffen, Tagungen, Weiterbildungen).

     

Aufgaben des Klimaschutzmanagements:

  • Gesamtsteuerung des Prozesses zur Erstellung des Klimaschutzkonzepts.

  • Koordination innerhalb der Verwaltung sowie mit externen Akteuren und Dienstleistenden.

  • Erstellung einer THG-Bilanz, Potenzialanalyse und Maßnahmenkatalog.

  • Entwicklung von Minderungszielen und einer Verstetigungsstrategie.

  • Öffentlichkeitsarbeit (Information, Sensibilisierung, Mobilisierung).

  • Akteursbeteiligung (Einbindung von Verwaltung, Politik, Unternehmen, Zivilgesellschaft).

  • Moderation von Veranstaltungen und Netzwerkarbeit.

  • Dokumentation, Monitoring und Berichterstattung.

     

Nutzen für die Kommune:

  • Passgenaues Konzept auf Grundlage lokaler Besonderheiten.

  • Entscheidungsgrundlage und Planungshilfe für künftige Klimaschutzaktivitäten.

  • Strategische und langfristige Verankerung von Klimaschutz als Querschnittsaufgabe.

  • Aufbau von Strukturen für nachhaltige Umsetzung und Verstetigung.

Logoleiste EMFAF

Natur-Erlebnis-Station

Gefördert durch den Europäischen Meeres-, Fischerei- und Aquakulturfonds (EMFAF) in Mecklenburg-Vorpommern.

Näheres zur Natur-Erlebnis-Station erfahren Sie hier.

Schutzhütten erzählen Geschichten

Ab 2025 werden im Gemeindegebiet 9 bestehende Schutzhütten an Fahrrad- und Wanderwegen zu thematischen Erlebnishütten. Über Patenschaften werden die bestehenden alten Bushäuschen künstlerisch attraktiviert und über das Wegenetz so miteinander verbunden, dass sie von Urlaubsgästen und Einheimischen nacheinander besucht werden können. Die Besucher können sich dadurch in Verbindung mit Bewegung in der Natur über verschiedene lokale und regionale Themen informieren, wie z.B. die UNESCO Welterbe Städte, die Hanse, die Dorfkirche die Alte Mühle Hohenkirchen, die Küstenfischerei und andere. Die Fertigstellung ist für 2026 geplant.

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